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Oldtimer-Konvoi steuert Neustadt-Glewe an

Oldtimer-Konvoi steuert Neustadt-Glewe an 
Im Alltag führen sie in ihren Transportunternehmen Regie über mehrere tausend moderne Lkw, in ihrer Freizeit fahren sie selbst: Rund 70 Spediteure und Transportunternehmen finden sich alle zwei Jahre  zur Deutschlandfahrt für historische Nutzfahrzeuge ein. Die 16. Auflage startet in Spelle und endet nach 1.500 Kilometern und einer Tour quer durch Schweden in Neustadt-Glewe. Am Freitag, 7. September, trifft der Tross auf dem Gelände des Hoyer-Autohofes Mecklenburg ein.
Zehn Tage lang versehen die Firmenchefs den Beruf des Kraftfahrers. Dabei darf der Begriff Kraftfahrer durchaus wörtlich verstanden werden, denn die Lkw, Transporter und Omnibusse, die bei der Deutschlandfahrt unterwegs sind, sind mindestens 30 Jahre alt, teilweise stammen sie noch aus Kriegstagen. Entsprechend müssen die Fahrer auf Annehmlichkeiten wie Bremskraftverstärker oder Servolenkung verzichten, wenn sie ihrem schweißtreibenden, aber heißgeliebten Hobby nachgehen.
Zu den ältesten Fahrzeugen gehört der Opel Blitz aus dem Jahre 1943. Außerdem ist ein Büssing 8000 von 1953 dabei. Der 180 PS starke Pritschen-Lkw ist im Besitz der Spedition Fehrenkötter, deren früherer Inhaber Robert Fehrenkötter der Initiator der Fahrt ist. Aber auch liebevoll restaurierte Busse sind dabei. Für Oldtimerfans bietet die Deutschlandfahrt die ideale Gelegenheit, die historischen Gefährte einmal live im Straßenverkehr zu erleben. Hinweis für alle Interessierten: Zwischen 15 und 18 Uhr am Freitag fahren die etwa 70 Oldtimer in kleinen Gruppen von Parchim kommend auf das Gelände des Autohofes.

Oldtimer-Konvoi steuert Neustadt-Glewe an